Fernstudium Informatik
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Studiengang Informatik – Erfahrungsbericht FernUni Hagen

All diejenigen, die Informatik berufsbegleitend studieren möchten, sich aber noch in der Phase der Entscheidungsfindung befinden, halten Ausschau nach Erfahrungen mit dem Fernstudium Informatik und tun gut daran, sich vorab ein umfassendes Bild zu machen. Die Hochschulen halten zwar umfassende Informationen bereit, vertreten aber nicht die Sichtweise der Studierenden, die tagtäglich vor der großen Herausforderung stehen, das anspruchsvolle Informatik-Fernstudium mit Beruf und Familie zu vereinbaren. Erfahrungsberichte geben Studieninteressierten einen Einblick und können sie maßgeblich dabei unterstützen, um festzustellen, ob das Fernstudium Informatik das Richtige für sie ist.

Erfahrungsbericht: Studiengang Informatik an der FernUniversität Hagen (Bachelor)

Nach der schulischen Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten, in deren Rahmen ich auch die Fachhochschulreife erworben habe, habe ich ein interessantes Jobangebot angenommen und bin seitdem bei einem renommierten Konzern der Telekommunikationsbranche tätig. Nach und nach wurde mir bewusst, dass ein abgeschlossenes Studium meiner Karriere sehr förderlich wäre. Ein Ausstieg aus dem Beruf kam für mich aber zu keinem Zeitpunkt infrage. Einerseits bin ich sehr zufrieden bei meinem jetzigen Arbeitgeber und andererseits will ich meinen Lebensstandard nicht für ein bescheidendes Studentenleben aufgeben. Logischerweise habe ich daher ein akademisches Fernstudium der Informatik ins Auge gefasst.

Bachelor-Fernstudium Informatik – Die Studienwahl

Die hohe Flexibilität des Fernstudiums erschien perfekt für meine Situation, denn so bot sich die Gelegenheit, berufsbegleitend zu studieren, ohne verpflichtende Präsenzen oder Vorlesungen nach Feierabend in den oftmals stressigen Berufsalltag integrieren zu müssen. Dass es die Informatik sein sollte, stand ebenfalls absolut fest, schließlich wollte ich meine Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen weiter ausbauen und gewissermaßen auf ein neues Niveau heben. So begann eine intensive Recherche nach geeigneten Studienmöglichkeiten. Ich stieß dabei auf zahlreiche Anbieter, wobei meine Wahl schlussendlich auf das Fernstudium Informatik mit dem Ziel Bachelor of Science an der FernUniversität in Hagen fiel.

Organisation und Aufbau des Informatik-Fernstudiums an der FernUni Hagen

Ein wichtiger Punkt waren die moderaten Kosten, denn das Bachelor-Fernstudium an der Fernuni Hagen kostet insgesamt unter 2.000 Euro. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Summe nicht auf einen Schlag zu bezahlen ist und ich weiterhin ein festes Einkommen erziele, erschienen und erscheinen mir die Kosten als kein allzu großes Hindernis. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die FernUniversität in Hagen als einzige staatliche Fernuniversität in der Bundesrepublik Deutschland um die besonderen Bedürfnisse Berufstätiger weiß. So ist das Studieren ohne Abitur grundsätzlich kein Problem. Als beruflich Qualifizierter mit fachlicher Eignung blieb mir der Umweg über ein Probestudium erspart und ich konnte sofort voll durchstarten. Voller Elan habe ich mich bei der Einschreibung für das Erstsemester-Paket entschieden, das dem Pensum von Vollzeitstudierenden entspricht, die den Bachelor in sechs Semestern Regelstudienzeit absolvieren möchten.

Einige Zeit vor Semesterbeginn erhielt ich ein Paket der FernUni mit den Unterlagen zu den von mir gewählten Modulen:

  • Mathematische Grundlagen
  • Computersysteme
  • Einführung in die imperative Programmierung
  • Softwaresysteme

Fazit

Ziemlich schnell habe ich bemerkt, dass ich mir ein wenig viel zugemutet habe. Vollzeitstudium und Vollzeitjob lassen sich in der Regel nicht miteinander vereinbaren. Daher habe ich das Pensum reduziert und studiere nun in Teilzeit, so dass ich nach voraussichtlich zwölf Semestern den Bachelor in der Tasche haben werde. Nichtsdestotrotz bleibt es eine große Herausforderung, denn es ist alles andere als leicht, sich nach einem stressigen Arbeitstag noch einmal zum Lernen aufzuraffen. Virtuelle Lerngruppen und optionale Präsenzveranstaltungen in meinem Studienzentrum helfen mir dabei, am Ball zu bleiben.