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Fachinformatiker – Schwerpunkt Systemintegration

In Deutschland kann man üblicherweise eine klassische Berufsausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolvieren und im Zuge dessen den anerkannten Berufsabschluss erreichen. Zuweilen besteht aber auch die Möglichkeit, eine Fachinformatiker-Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration in Angriff zu nehmen. Insbesondere für Menschen, die bereits in der IT-Branche tätig sind und nun eine weitere Qualifikation erwerben wollen, bietet sich eine solche Weiterbildung an. Besonders interessant erscheint diese, wenn sie als Fernstudium und somit ganz flexibel neben dem Beruf bewältigt werden kann.

Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt Systemintegration – Aufgaben, Karriere und Gehalt

Wer Interesse an der Fachinformatiker-Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration hat, sollte sich vorab gut informieren und unter anderem die typischen Aufgaben kennen, die Absolventen im beruflichen Alltag erwarten. In erster Linie kümmern sie sich um die Umsetzung von Kommunikations- und Informationslösungen im Kundenauftrag. Die Vernetzung von Soft- und Hardware gehört somit zu den wesentlichen Aufgaben eines jeden Fachinformatikers für Systemintegration. Weiterhin runden Kundenschulungen sowie ausführliche Beratungen das Tätigkeitsspektrum ab.

In Anbetracht der Tatsache, dass moderne IT-Technik in praktisch allen Bereichen vertreten ist, ergeben sich für Fachinformatiker für Systemintegration in sämtlichen Branchen und Wirtschaftsbereichen Beschäftigungsmöglichkeiten. Ebenso facettenreich wie die Karriere kann dabei auch das Einkommen ausfallen. Im Durchschnitt kann man in diesem Segment mit einem Gehalt in Höhe von 20.000 Euro bis 36.000 Euro brutto im Jahr rechnen.

Die Fachinformatiker-Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration

Über den einen oder anderen Bildungsanbieter, bei dem es sich auch um eine Fernschule handeln kann, besteht die Möglichkeit, eine Fachinformatiker-Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration zu absolvieren. Inhaltlich geht es dabei überwiegend um Datenbanken und Netzwerke, zwei besonders wichtige Themen für die IT-Branche. Im Bereich der Netzwerkadministration werden so unter anderem die folgenden Kompetenzen vermittelt:

  • Netzwerkdienste
  • Netzwerkhardware
  • Netzwerkadministration
  • Protokolle
  • Domänen
  • Webserver

Ergänzt wird dieser Bereich durch den Themenkomplex Datenbankentwicklung, der unter anderem mit den folgenden Inhalten einhergeht:

  • relationale Datenbanken
  • Datenbankprogrammierung

Voraussetzungen der Weiterbildung zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt Systemintegration

Fundierte Anwenderkenntnisse sind ein absolutes Muss für all diejenigen, die eine Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration absolvieren wollen. Weiterhin wird zumeist eine abgeschlossene Ausbildung vorausgesetzt. Um die theoretischen Kenntnisse umgehend in der Praxis erproben zu können, benötigt man zudem Zugang zu einem adäquaten Computer, der die jeweiligen Systemvoraussetzungen erfüllt.

Dauer der Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration

Die Fachinformatiker-Weiterbildung zum Schwerpunkt Systemintegration kann als Fernstudium jederzeit begonnen werden und punktet auch bezüglich der Dauer mit einer hohen Flexibilität. So kann man von der vorgesehenen Kursdauer von 16 Monaten abweichen und den Lernstoff durchaus schneller bewältigen. Wer neben der Arbeit dahingegen nur wenig Zeit hat, kann den Fernlehrgang auch auf 24 Monate verlängern.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachinformatiker für Systemintegration

All diejenigen, die sich nicht mehr für die Systemintegration qualifizieren müssen, sondern nach darauf aufbauenden Weiterbildungsmöglichkeiten suchen, sollten sich zunächst ausreichend Zeit für die Recherche nehmen. Zuweilen bieten sich Seminare zu einzelnen Themen an, um sich beispielsweise mit neuen Technologien vertraut zu machen. Darüber hinaus kann man aber auch den einen oder anderen Weiterbildungsabschluss anstreben.

Weiterbildung zum Techniker

Aufbauend auf der abgeschlossenen Ausbildung als Fachinformatiker kann man die Weiterbildung zum Techniker machen und sich dabei auf die technische Informatik fokussieren.

Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt

Ebenfalls interessant für weiterbildungswillige Fachinformatiker kann zuweilen der Fachwirt für Computer-Management sein. Alternativ bietet sich vielleicht auch der Betriebswirt für Informationsverarbeitung an, um die Basis für einen Aufstieg auf Führungsebene zu schaffen.

Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Wer in Deutschland eine duale Ausbildung als Fachinformatiker machen möchte, muss sich zwischen der Anwendungsentwicklung und Systemintegration als Fachrichtung entscheiden. Hat man sich für letzteres entschieden und stellt im Laufe der beruflichen Tätigkeit fest, dass man die falsche Entscheidung getroffen hat, muss man keine vollkommen neue Ausbildung absolvieren. Stattdessen bietet sich zuweilen eine Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung an. Dabei steht die Softwaretechnik im Vordergrund, so dass die Qualifizierung kompetente Softwareentwickler hervorbringt. Die Vorkenntnisse aus der Systemintegration können sich dabei als großer Vorteil erweisen und Umschülern ein fundiertes Verständnis verschaffen.

Berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung für Fachinformatiker/innen

Abgesehen von diversen Lehrgängen, Umschulungen und Seminaren sollten Fachinformatiker mit Weiterbildungswunsch auch ein berufsbegleitendes Studium in Erwägung ziehen. Beispielsweise per Fernstudium kann man berufsbegleitend den Bachelor oder Master erwerben und so seine Karriere mithilfe eines anerkannten akademischen Grades weiter vorantreiben. Vielversprechende Studiengänge für Fachinformatiker/innen können unter anderem sein:

  • Informatik
  • Angewandte Informatik
  • Software Engineering
  • IT-Management
  • Medieninformatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • E-Commerce